Cinémathèque Suisse
Freddy Buache: «Wenn das passiert, schliesse ich die Cinémathèque»
Wir blenden mit Freddy Buache, der die Cinémathèque Suisse während 44 Jahren leitete, auf die Anfänge zurück.
Wir blenden mit Freddy Buache, der die Cinémathèque Suisse während 44 Jahren leitete, auf die Anfänge zurück.
Die Mühe des Schweizer Films mit der kritischen Befragung politischer Autoritäten, der Auseinandersetzung mit ungelösten Skandalen oder umstrittenen Institutionen, sticht auch an den 43. Solothurner Filmtagen ins Auge (die Scheu darf auch als Abbild einer fehlenden Streitkultur und eines mangelnden politischen Bewusstseins weiter Teile der Gesellschaft gelten; damit soll jedoch nicht dem Populismus das Wort geredet werden!).
Zum ersten Mal wird das Schaffen des international erfolgreichen Schweizer Künstlers, das sich über vier Jahrzehnte erstreckt, in einem Filmporträt gewürdigt. Lange Jahre hatte sich der bescheidene Skulpteur erfolgreich gegen die störende Anwesenheit einer Kamera während der Arbeit gewehrt.
Bahnhöfe eignen sich wunderbar, um Geschichten des Aufbruchs zu inszenieren. Auch Frédéric Choffat macht sich in seinem ersten langen Spielfilm diese Atmosphäre zu eigen.
Der Schweizer Dokumentarfilm, der unter der kulturpolitischen Devise von «Popularité et Qualité» etwas aus dem Blickfeld geraten ist, präsentiert sich an den diesjährigen Solothurner Filmtagen in reichhaltiger Form.
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