Michael Pfister hat in Zürich Philosophie und Germanistik studiert. Er ist Lehrer für Philosophie und Deutsch an der Kantonsschule Zürich Nord, Ko-Leiter des «Lehrgangs in Philosophie für Fachleute aus Medizin und Psychotherapie» (CAS Universität Zürich) und Mitbegründer von «Entresol – Netzwerk für Wissenschaften der Psyche». Bis 2010 gehörte er zum Moderatorenteam der Sendung «Sternstunde Philosophie» des Schweizer Fernsehens. Zusammen mit Stefan Zweifel hat er eine zehnbändige Übersetzung des Hauptwerkes des Marquis de Sade («Justine und Juliette») herausgegeben und das Buch «Shades of Sade. Eine Einführung in das Werk des Marquis de Sade» (2015) veröffentlicht. Er schreibt seit mehr als dreissig Jahren als freier Journalist vor allem über kulturelle und kulturwissenschaftliche Themen, in letzter Zeit auch immer mehr über Kino. Sein Hauptinteresse gilt dem Western und Filmen aus Mexiko, wo er zwei Jahre gelebt hat.
Interview
Nicolás Pereda
Bereits vier Spielfilme hat der dreissig Jahre junge Pereda zwischen 2007 und 2010 mit demselben harten Kern von fünf, sechs Schauspielern gedreht. Dass immer wieder dieselben Akteure in ähnlichen Rollen auftreten, erinnert an das Star-Kino von Hollywood oder an eine Telenovela. Doch Peredas Kino ist ein radikaler Gegenentwurf zu diesen kommerziellen Formen.